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steckbrief_rover

Spezies: Rover
Alter: 18 - 21 Jahre
Halstuchfarbe: Rot
Geschlecht:

Es gibt sowohl weibliche als auch männliche Rover.

Verbreitungsgebiet: Rover leben in ganz Deutschland. Besonders gerne halten sie sich in Lütgendortmund auf.
Vorlieben: Rover bewegen sich am liebsten in Rudeln im Freien. Bei schlechtem Wetter vergnügen sie sich auch innerhalb von Gebäuden.

Zurzeit gibt bei uns leider keine Rover. Solltest du Lust haben bei uns mitzumachen melde dich doch bitte.

Fragen beantwortet gerne:


udo                       bild sandra                

Udo Grünewald                     Sandra Menkhaus
Tel.: 0231 - 698492
                  02305 - 9209426

 

Rover

 

Die Roverrunde ist bestrebt, sich zunehmend selbst zu organisieren und ihr Gruppenprogramm selbst zu bestimmen. Die Aufgabe der Leiter bei diesem Prozess ist es, die Gruppe aktiv zu unterstützen und zu motivieren sowie sie vor Eingriffen von außen zu schützen. Also haben Leiterinnen und Leiter in der Roverstufe fünf Hauptaufgaben:

Sie schaffen Gruppenstrukturen, indem sie das Wir-Gefühl stärken, auf Einzelne zugehen und die Entwicklung der Gruppenkultur fördern.

Sie zeigen echtes Interesse an den einzelnen Gruppenmitgliedern und sind so Vorbild für den Umgang miteinander

Sie verhelfen der Roverrunde zum Handeln, indem sie aufmerksam das Geschehen und die Gespräche in der Gruppe verfolgen, Themen und Initiativen einzelner Gruppenmitglieder verstärken oder indem sie – bei Bedarf – auch selbst Themen oder Methoden einbringen. Sie stärken den Zusammenhalt der Runde, indem sie Einzelne oder kleine Gruppen ermutigen, ihre Ideen umzusetzen, und indem sie darauf achten, dass diese unterschiedlichen Aktivitäten immer wieder in der ganzen Roverrunde zusammenlaufen oder darüber berichtet wird. Sie müssen schließlich in der Lage sein, sich langsam und gefühlvoll zurückzuziehen, aber weiter für Anfragen zur Verfügung zu stehen, den Gruppenprozess aus einer gewissen Distanz weiter zu beobachten – und im Bedarfsfall wieder voll in die Runde einzusteigen!

Im Versprechen erklären Roverinnen und Rover die Ziele ihrer pfadfinderischen Tätigkeit gegenüber sich selbst und gegenüber ihrer Runde. Damit bejahen sie ihre Übereinstimmung mit den Zielen der Runde und des Verbandes sowie ihre Zugehörigkeit zur internationalen Gemeinschaft der Pfadfinderbewegung. Durch das Versprechen entsteht eine wechselseitige Verantwortung, die sich unter anderem durch ein hohes Maß an Vertrauen sowohl des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft als auch der Gemeinschaft gegenüber dem Einzelnen ausdrückt.

Die Roverzeit ist eine einzigartige und wichtige Zeit – sie kommt nie wieder. Durch Roveraktionen lernen Roverinnen und Rover sich selbst besser kennen, können vielerlei ausprobieren, ihre Grenzen erfahren und mit der Runde über sich selbst hinauswachsen.

Dabei akzeptieren Roverinnen und Rover durch ihre Mitgliedschaft die DPSG als katholischen Verband und setzen sich kritisch und gestaltend mit der Kirche auseinander.

Grundsätzlich haben also die Roverrunden unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Gruppenleben zunehmend selbstverantwortlich zu gestalten. Auf jeden Fall sollen alle Roverinnen und Rover während ihrer vierjährigen Roverzeit

mindestens eine internationale Begegnung machen;
sich wenigstens einmal bei einem gesellschaftlichen Projekt engagieren;
sich Gedanken über ihre eigene Zukunftsgestaltung und Lebensziele als Frau oder Mann machen; 
sich mit der eigenen Spiritualität auseinander setzen; 
begreifen, dass sowohl ein beweglicher Geist als auch ein aktiver Körper untrennbare Bestandteile  seiner Persönlichkeit sind;
sein Handeln am „Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder" orientieren.

 

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